
8 Tage · Radfahren
Walking · Hiking · Cycling · Montenegro
Walking, hiking and cycling holidays in Nationalpark Durmitor, designed and led by local guides. Der Durmitor ist ein Kalksteinmassiv im Nordwesten Montenegros, 390 km² Nationalpark mit 18 Gletscherseen, 48 Gipfeln über 2.000 m und dem 1.333 m tief eingeschnittenen Tara-Canyon. 1952 gegründet und 1980 von der UNESCO ausgezeichnet, liegt sein Zentrum bei der Stadt Žabljak auf 1.456 m. Der Schwarze See, die Eishöhle auf 2.180 m und der Bobotov Kuk auf 2.523 m ziehen Wanderer an, die Hochgebirge ohne lange Zustiege suchen.

Why Nationalpark Durmitor
We've spent years walking, hiking and cycling across Nationalpark Durmitor in every season. The trips below are built around the routes that work — the quiet ones, the beautiful ones, the ones with great food at the end of the day.
If none of them quite fit, get in touch. We'll happily build you a private version, shaped around your interests, fitness and pace.
Wie wir hier reisen

Walking
Coastal trails, village paths and slow days on foot, with time to stop.

Hiking
Mountain trails, hut-to-hut days and summit walks, graded honestly.

Cycling
Quiet back roads and gravel routes — road, gravel and e-bike, with luggage moved between stays.
Reiseführer
Der Nationalpark Durmitor liegt im Nordwesten Montenegros, an der Grenze zu Bosnien und Herzegowina, verwaltet von den Gemeinden Žabljak, Plužine und Pljevlja. Der Schwarze See erhielt seinen Schutzstatus erstmals 1907; der Nationalpark wurde 1952 gegründet und die Stätte 1980 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen, später gelistet unter den Naturkriterien (vii), (viii) und (x). Der Park umfasst rund 390 km², während die Welterbestätte 33.895 Hektar einnimmt und das Massiv sowie den Tara-Canyon einschließt. Das weitere Tara-Flussbecken wurde 1976 zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt und deckt 182.889 Hektar ab. Die Höhenlagen reichen von 450 m bis über 2.500 m. Es gibt 181 benannte Berge, 48 davon über 2.000 m, überragt vom Bobotov Kuk mit 2.523 m. Achtzehn Gletscherseen verteilen sich über Massiv und Plateau. Der Flughafen Podgorica liegt etwa 75 km südlich auf der Straße; Žabljak ist Montenegros wichtigstes Skigebiet.

Der Schwarze See (Crno Jezero) liegt auf 1.416 m, seine beiden Becken bedecken 0,515 km²; der Kleine See erreicht 49,1 m Tiefe, der Große See 24,5 m. Er ist der am besten zugängliche der 18 Gletscherseen des Parks und meist der erste Halt von Žabljak aus. Der Bobotov Kuk erhebt sich auf 2.523 m, einer von 48 benannten Gipfeln über 2.000 m unter insgesamt 181. Der Tara-Canyon verläuft 82 km von Ost nach West, 60 km davon innerhalb des Parks, bis zu einer maximalen Tiefe von 1.333 m durch Gestein aus Trias, Jura und Kreide eingeschnitten. Die Đurđevića-Tara-Brücke, 1937–1940 erbaut, spannt sich an ihrem breitesten Bogen über 116 m und steht 172 m über dem Wasser; bei ihrer Fertigstellung war sie die höchste Beton-Bogenbrücke für Automobile in Europa. Die Eishöhle (Ledena pećina) öffnet sich auf etwa 2.160–2.180 m unterhalb der Obla Glava (2.303 m), eine Kältefallenhöhle, die ganzjährig Eis birgt.

Der Rundweg um den Schwarzen See ist die übliche Einführung: 3,4 km, weitgehend eben rund um das Ufer auf etwa 1.416 m, mit 1 bis 1,5 Stunden ab dem Parkeingang bei Žabljak. Längere Tage steigen von den Seen zum Bobotov Kuk auf 2.523 m hinauf, mit der Eishöhle unterhalb der Obla Glava als weiterem hochgelegenen Ziel nahe 2.160 m. Drei Canyons umgeben das Massiv – Tara, Draga und Sušica – und bieten tiefere, geschützte Wanderungen, wenn die Gipfel exponiert sind. Die Nordwand der Obla Glava erhebt sich rund 250 m für Kletterer. Die Entfernungen zwischen den Ausgangspunkten sind nach Gebirgsmaßstäben kurz, da Žabljak hoch auf 1.456 m liegt und Straßen einen Großteil des Plateaus erreichen. [3E TO CONFIRM: welche Wander- und Radrouten im Durmitor 3E anbietet, ihre Distanzen, Dauern und Schwierigkeitsgrade]. [3E TO CONFIRM: ob 3E geführte Besteigungen des Bobotov Kuk anbietet und in welcher Saison].

Der Durmitor ist abgelegen, und ein Auto oder Bus ist der wichtigste Weg dorthin. Von Podgorica beträgt die Straßenentfernung nach Žabljak etwa 75 km; die Fahrt dauert rund 2 Stunden 15 Minuten, mit dem Bus etwa 2 Stunden 24 Minuten. Podgorica (TGD) und Tivat (TIV) sind die nächsten internationalen Flughäfen, beide per Straße und Bus mit Žabljak verbunden. Sarajevo liegt etwa 80 km nordwestlich. Žabljak ist der wichtigste Basisort und beherbergt das Besucherzentrum. Von dort sind der Parkeingang, der Schwarze See und die Plateaustraßen in kurzer Fahrt erreichbar. Die Đurđevića-Tara-Brücke am Nordrand des Canyons ist ein häufiger Zugangspunkt bei der Anreise von der Seite Pljevljas. [3E TO CONFIRM: 3E-Transferregelungen ab Podgorica oder Tivat sowie genutzte Unterkünfte in Žabljak].

Der Park ist ganzjährig zugänglich, mit dem größten Andrang im Sommer. Der Eintritt über den offiziellen Eingang an der Žabljak-Straße, wo das Besucherzentrum steht, wird häufig mit 3 € pro Person angegeben. Andere Berichte aus 2025 nennen 5 €, und ein Besucher im August 2025 berichtete von 10 € pro Person für den Zugang zum Schwarzen See zuzüglich 3 € pro Stunde fürs Parken; die Preise variieren je nach Eingang und Jahr, daher bestätigen Sie sie vor Ort für 2026. Der Sommer bietet den weitesten Zugang zu den Höhenrouten und der Eishöhle, was von schneefreien Zustiegen über 2.000 m abhängt. Žabljak ist Montenegros wichtigstes Skigebiet, sodass der Winter das Plateau dem Wintersport überlässt. Frühling und Herbst bringen ruhigere Wege, aber wechselhaftes Wetter in der Höhe, wo die Erhebungen über 2.500 m hinausreichen. [3E TO CONFIRM: ob 3E die Parkeintrittsgebühren in den Reisepreisen einschließt und in welchen Monaten 3E Durmitor-Abfahrten durchführt].

Die Höhenspanne des Durmitor von 450 m bis über 2.500 m beherbergt ein breites Artenspektrum. Zu den großen Säugetieren zählen Braunbär, Grauwolf, Europäische Wildkatze, Fischotter, Gämse und Wildschwein. Der Park verzeichnet 163 Vogelarten neben Molchen, Fröschen und Eidechsen. Seine Flora ist herausragend: Die IUCN zählt 175 endemische Arten, etwa 12 Prozent der Gesamtflora des Massivs, davon 122 Hochgebirgsendemiten – 77 Prozent der endemischen Flora und 15 Prozent der Hochgebirgsflora. Sechs Arten sind ausschließlich für den Durmitor endemisch. Diese Konzentration von Endemiten begründete zusammen mit den Gletscherseen und Canyonsystemen die UNESCO-Aufnahme von 1980 unter den Naturkriterien (vii), (viii) und (x). Das umliegende Biosphärenreservat Tara-Flussbecken, 1976 ausgewiesen und 182.889 Hektar umfassend, erweitert den Schutz über das gesamte Einzugsgebiet hinaus über die eigenen 390 km² des Parks.
Unsere Reisen
4 journeys built and led by our local guides — from gentle coastal weeks to high-mountain crossings.
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